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Fazit

Das Ziel weitgehend erreicht

Das Ziel des kirchlichen Engagements an der Igeho 09 wurde, so das Fazit der „Ökumenischen Projektgruppe Kirchen an der Igeho 09“, weitgehend erreicht: die Botschaft des Evangeliums in den Messe-Alltag und in die Arbeitswelt tragen, aber auch kirchliche Präsenz markieren und auf die ökumenische Zusammenarbeit hinweisen.

Fazit zur IGEHO 2009

Die Projektgruppe befürwortet deshalb einen Auftritt an der Igeho 2011 mit dem gleichen Konzept und dem gleichen Stand, wobei selbstverständlich gewisse Optimierungen vorgenommen werden sollen. Diese betreffen primär „griffigere Formulierungen“ zu einem andern Aspekt der kirchlichen Wertebotschaft sowie die Art und Weise, wie diese an die Frau respektive an den Mann gebracht wird.

Das erlebnispädagogische Konzept erlaubte es am Beispiel des Wertes Fairness zu zeigen, was es heisst, Salz der Erde zu sein. Der leicht optimierte Stand aus dem Jahr 2007 erwies sich erneut als optimale Voraussetzung für die Zielerreichung. Allein am Stand ergaben sich rund 3'500 mehr oder weniger intensive Kontakte. Tausende von Messebesuchenden haben auf ihrem Rundgang eine „Auge voll biblischer Botschaft“ mitbekommen.

Mit Blick auf einen allfälligen weitern Auftritt im Jahre 2011 ist der messegerechten und doch theologisch fundierten Formulierung der Botschaft – mit einem andern Wert aus der kirchlichen Wertegrundlagenarbeit – grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Optimiert werden muss auch die Schulung des Standteams, damit das Publikum zwar messegerecht angesprochen wird, die Botschaft aber trotzdem offen und klar in die Gespräche eingebaut wird. Dass im Standteam 2009 mehr als bisher junge Erwachsene mitgearbeitet haben hat sich bewährt; daran soll festgehalten werden. Positiv bewertet werden auch die Dreisprachigkeit der Stelentexte sowie der Hinweis auf das Oecumenica-Label.

Fairness als Leit-Wert

"Als Gewinn“ gewertet wird auch der Einbezug des Kirchenauftritts in das Igeho-Forum, eine auf die Messethematik ausgerichtete Veranstaltungsreihe. Mit einer überzeugenden Gesprächsrunde zum Thema „Fairness. Leit-Wert in Hotellerie, Gastronomie und Reisemarkt“ konnte das Fairness-Thema vertieft und auf die Kirchenpräsenz aufmerksam gemacht werden. Von Seiten der Projektgruppe ist das Interesse gross, auch in Zukunft an diesem Messe-Angebot teilnehmen zu können.  

U.a. wegen mangelnder Publizität war der „staff-riläx-Versuch“, dem Messepersonal einen Raum zum Verschnaufen zur Verfügung zu stellen, nicht erfolgreich. Eine Wiederholung des Versuchs könnte nur erwogen werden, wenn sich die Messeleitung, gerade auch in der Bewerbung, aktiv daran beteiligen würde.

Die Kommunikation vor, während und nach der Messe erfolgte im „traditionellen Rahmen“, u.a. mit einer Spezialausgabe der Gastrozeitschrift „der bote“. Die Medienarbeit ist in Zukunft schwergewichtig auf die Fachpublikationen auszurichten, da sich die Igeho immer mehr als Fachmesse versteht. Der Kommunikation über das Internet ist grössere Bedeutung beizumessen.

Der Kirchenauftritt an der von über 78'000 Menschen besuchten Messe konnte im Rahmen des Budgets realisiert werden. Für einen allfällig weitern Auftritt wäre mit einem ähnlichen Budget zu rechnen; bei der Suche nach Unterstützungsbeiträgen müsste aber im Gegensatz zu bisher koordiniert vorgegangen werden.

Die Arbeits-Organisation hat sich bewährt. Die Projektgruppe sieht keinen Anlass daran etwas Grundlegendes zu ändern. Sie würde es jedoch begrüssen, wenn die Trägerschaft noch breiter ökumenisch abgestützt werden könnte.

Link zum Detailbericht

   
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