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Die
Projektgruppe befürwortet deshalb einen Auftritt an der Igeho 2011 mit
dem gleichen Konzept und dem gleichen Stand, wobei selbstverständlich
gewisse Optimierungen vorgenommen werden sollen. Diese betreffen primär
„griffigere Formulierungen“ zu einem andern Aspekt der kirchlichen
Wertebotschaft sowie die Art und Weise, wie diese an die Frau respektive
an den Mann gebracht wird.
Das
erlebnispädagogische Konzept erlaubte es am Beispiel des Wertes Fairness
zu zeigen, was es heisst, Salz der Erde zu sein. Der leicht optimierte
Stand aus dem Jahr 2007 erwies sich erneut als optimale Voraussetzung
für die Zielerreichung. Allein am Stand ergaben sich rund 3'500 mehr
oder weniger intensive Kontakte. Tausende von Messebesuchenden haben auf
ihrem Rundgang eine „Auge voll biblischer Botschaft“ mitbekommen.
Mit Blick
auf einen allfälligen weitern Auftritt im Jahre 2011 ist der
messegerechten und doch theologisch fundierten Formulierung der
Botschaft – mit einem andern Wert aus der kirchlichen
Wertegrundlagenarbeit – grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Optimiert
werden muss auch die Schulung des Standteams, damit das Publikum zwar
messegerecht angesprochen wird, die Botschaft aber trotzdem offen und
klar in die Gespräche eingebaut wird. Dass im Standteam 2009 mehr als
bisher junge Erwachsene mitgearbeitet haben hat sich bewährt; daran soll
festgehalten werden. Positiv bewertet werden auch die Dreisprachigkeit
der Stelentexte sowie der Hinweis auf das Oecumenica-Label.
Fairness als Leit-Wert
"Als
Gewinn“ gewertet wird auch der Einbezug des Kirchenauftritts in das
Igeho-Forum, eine auf die Messethematik ausgerichtete
Veranstaltungsreihe. Mit einer überzeugenden Gesprächsrunde zum Thema
„Fairness. Leit-Wert in Hotellerie, Gastronomie und Reisemarkt“ konnte
das Fairness-Thema vertieft und auf die Kirchenpräsenz aufmerksam
gemacht werden. Von Seiten der Projektgruppe ist das Interesse gross,
auch in Zukunft an diesem Messe-Angebot teilnehmen zu können.
U.a. wegen
mangelnder Publizität war der „staff-riläx-Versuch“, dem Messepersonal
einen Raum zum Verschnaufen zur Verfügung zu stellen, nicht erfolgreich.
Eine Wiederholung des Versuchs könnte nur erwogen werden, wenn sich die
Messeleitung, gerade auch in der Bewerbung, aktiv daran beteiligen
würde.
Die
Kommunikation vor, während und nach der Messe erfolgte im
„traditionellen Rahmen“, u.a. mit einer Spezialausgabe der
Gastrozeitschrift „der bote“. Die Medienarbeit ist in Zukunft
schwergewichtig auf die Fachpublikationen auszurichten, da sich die
Igeho immer mehr als Fachmesse versteht. Der Kommunikation über das
Internet ist grössere Bedeutung beizumessen.
Der
Kirchenauftritt an der von über 78'000 Menschen besuchten Messe konnte
im Rahmen des Budgets realisiert werden. Für einen allfällig weitern
Auftritt wäre mit einem ähnlichen Budget zu rechnen; bei der Suche nach
Unterstützungsbeiträgen müsste aber im Gegensatz zu bisher koordiniert
vorgegangen werden.
Die
Arbeits-Organisation hat sich bewährt. Die Projektgruppe sieht keinen
Anlass daran etwas Grundlegendes zu ändern. Sie würde es jedoch
begrüssen, wenn die Trägerschaft noch breiter ökumenisch abgestützt
werden könnte.
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Detailbericht
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